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Meine (RA-Micro) Musterkanzlei – Kanzlei mit 1 Anwalt plus Aushilfe

Mein (RA-Micro) Kanzlei Konzept – Kanzlei mit 1 Anwalt plus Aushilfe

Aktualisiert Juli 2017

Rechtsanwalt Hans-J. Salzbrunn – http://www.rechtsanwaltwiesbaden.com

Mein Ziel als Einzelanwalt mit Sitz in einem Vorort von Wiesbaden ist es, mit knapp 300 neuen Akten pro Jahr möglichst effektiv zu arbeiten, um in einer 37,5 Stundenwoche einen guten Gewinn (50 % vom Nettoumsatz) zu erwirtschaften. Dies ist mit meiner Kanzlei in Wiesbaden als Rechtsanwalt möglich. Hier mein Konzept:

RA Micro ist die führende Anwaltssoftware in Deutschland und verdient allein schon aus dem Gesichtspunkt der Zukunftssicherheit eine klare Empfehlung. Keine Anwaltssoftware ist so weit verbreitet wie RA Micro. Auch wenn es andere Software gibt, die sich vielleicht einfacher bedienen lässt, so bietet RA Micro mir als Rechtsanwalt doch die größte Sicherheit auch in der kleinen Rechtsanwaltskanzlei. Nach negativen Erfahrungen mit einem der anderen größeren Anbieter bin ich 2002 auf RA Micro umgestiegen. RA Micro ist nicht billig, aber seinen Preis absolut wert. Selbst wenn ich zwischenzeitliche Bedienkonzepte wie Kacheln ala Windows 8 abgelehnt habe.

Schade finde ich, dass RA Micro nur als 32 bit Software läuft und in einer normalen kostengünstigen Umgebung auf Access Datenbanken aufgebaut ist. Damit läuft RA Micro unnötig langsam. Es geht Arbeitszeit verloren, da jedes speichern in die E-Akte, jedes versenden von E-Briefen zeitverzögert gestartet wird. RA Micro sollte ohne Aufpreis, ohne weitere Softwareanschaffung alle Nutzer auf Mysql updaten.

 

Zu meinem Kanzlei Konzept:

Mein Konzept unterscheidet sich von der aktuellen RA Micro Musterkanzlei. Ich lege als Rechtsanwalt in Wiesbaden Wert auf günstige Kosten, extrem hohen Datensicherheit und effektive und zeitsparende Bearbeitung. Die RA Micro Musterkanzlei passt sich jeweils aktuellen Trends an und macht teilweise komplette 180 Grad Kehrtwendungen. Dem muss ich ja als Rechtsanwalt nicht folgen.

 

  1. Datenserver

RA Micro empfiehlt für kleine Kanzleien die Installation auf einem Windows Server oder dem Anwaltsarbeitsplatz. Ein Windows Server mit 2 Festplatten und Datenspiegelung kostet in etwa 1000 Euro aufwärts. Hierbei handelt es sich um einen PC an dem auch gearbeitet werden kann.

Früher hatte ich aus Kostengründen eine NAS von Synology als Datenserver. Dies lief auch 5 Jahre sehr gut ohne Abstürze. Ich musste allerdings ca. 1x pro Jahr bei der E-Akte oder der Adressdatei die Groß- und Kleinschreibung ändern, da dies in Linux anders als in Windows gehabt wird.

Ich bin daher zwischenzeitlich auf einen Windows Server umgestiegen. Allerdings konnte ich mich nicht zu einem Server für über 1000 Euro aufraffen.

Ich habe mich für einen HP ProLiant MicroServer Gen8 Intel CDC G1610T 2,30 GHz entschieden. In diesen habe ich 2 Festplatten unterschiedlicher Hersteller eingebaut. Einmal eine WD Red NAS Festplatte und einmal seine Seagate Hybrid Festplatte. Diese laufen seit nunmehr 2 Jahren fehlerfrei im RAID Verbund als gespiegelte Laufwerke. Also jede Festplatte enthält alle Daten, so dass nach einem Festplattenfehler unterbrechungsfrei weitergearbeitet werden kann.

An den HP  Proliant Server kann man eine Tastatur und einen einfacher VGA Monitor anschließen, was die Installation von Windows 2012 Server erleichtert. Der HP ist im Betrieb sehr leise und ein wenig schneller als meine (teurere) Synology NAS. Nach der Installation kann ich den Server mit Remote Desktop administrieren.

Ich denke der Server kann – nach einer kleinen RAM Aufrüstung – genauso gut auch mit  dem normalen Windows betrieben werden. Die Installation in Einrichtung von Windows 2012 war alles andere als einfach.

 

2. Backup

Im Gegensatz zur NAS gibt es keine schöne Oberfläche mit Appstore für Backup Software. Das Windows Backup sichert in eine einzige komprimierte Datei, was ich nicht als alleiniges Backup möchte. Ich nutze daher die Software Iperius Backup. Diese erstellt mir alle 2 Tage ein vollständiges Backup auf meine Synology NAS. Dort habe ich eine App des Strato Hidrive installiert und sichere von der NAS ebenfalls alle 2 Tage in die Strato hidrive cloud. Die Server stehen in Deutschland und damit kein Problem was die Weitergabe an Daten ins Ausland angeht.

 

  1. Drucker

Ich nutze als Rechtsanwalt in meiner Kanzlei nur netzwerkfähige Drucker, so dass im Bedarfsfalle jeder Arbeitsplatz jeden Drucker ansprechen kann.

Bisher habe ich meinem Arbeitsplatz habe einen Kyocera 1350 DN genutzt. Dieser ist schnell, ausgesprochen zuverlässig und hat sehr geringe Druckkosten. Es muss nur der Toner getauscht werden und nicht die teure Trommel.

Nunmehr bin auf Farbe umgestiegen und nutze den HP Color Laserjet M452nw. Dieser ist der schnellste Color Laserdrucker den ich gefunden habe. Das Druckbild ist überragend.

Im Sekretariat steht ein Xerox Workcentre 3325. Dieser dient als Fax, Netzwerkdrucker und Netzwerkscanner sowie als leistungsstarker Kopierer. Zusätzlich steht auf einem Board bei mir am Arbeitsplatz noch ein Xerox Workcentre 3315 als Backup Fax und schwarz weiß Drucker für Anlagen etc.  Der 3325 ist vom Papiereinzug nach wesentlich massiver gebaut als der 3315. Allerdings musste ich seit 2 Jahren noch keine Einzugsgummis tauschen, die nebenbei gesagt auch wesentlich kostengünstiger sind als bei anderen Firmen.

Der 3325 erlaubt, dass eingehende Faxe sowohl ausgedruckt, als auch gleichzeitig zusätzlich an eine e-mail Adresse gesendet werden. Meine eingehenden Faxe gehen an eine gesonderte e-mail Adresse für aktenbezogene Schreiben, die ich direkt in die E-Akten importiere.

In einem Nebenraum steht noch ein Brother WLAN Farblaserdrucker.

Zu Hause habe ich ein Xerox Workcentre 6515. Ein wirklich großes, hervorragendes Gerät. Ich hätte es längst bereits auch im Büro, wenn dieses eingehende Faxe gleichzeitig auch an eine Mailadresse senden könnte. Hier geht leider nur eingehende Faxe drucken ODER per Mail senden. Aber nicht beides gleichzeitig.

 

  1. PCS

Ich habe 3 PC´s im Büro die ich mir alle selbst zusammengestellt habe. Mein Arbeitsplatz ist ein intel i7, im Sekretariat ein Intel i3 mit jeweils 8 gb Ram und einer SSD. Die SSD trägt extrem zum Beschleunigung der Arbeit und der Programmstarts bei.

Als Monitor bin ich begeistert von LG 32 Zoll 21:9 Monitor. Hier kann ich drei Fenster laufen lassen, als wenn es drei Monitore wären. In einem Fenster habe ich mein RA Micro Menü, in einem Fenster die E-Akte und in einem weiteren Fenster Microsoft Word. Das finde ich viel besser als die E-Akte auf einem extra Tablett laufen zu lassen.

Hier schreibe ich mehr über meinen Monitor:

 

  1. Scanner

Auf meinem Schreibtisch in der Rechtsanwaltskanzlei in Wiesbaden steht noch ein Kodak i2420 Scanner, mit dem die Eingangspost von mir eingescannt werden kann. Für diesen Scanner spricht sein guter Einzug und die Möglichkeit direkt via Twain in die RA Micro E Akte scannen zu können. Allerdings erkennt er manchmal nicht, wenn nur ein einzelnes Blatt eingescannt werden soll. Ich hätte vielleicht doch einen Fujitsu kaufen sollen.

Mein alter Brother ADS 2100 steht zu Hause. Dieser ist für einen Büroalltag untauglich da zu häufig Papierstaus entstehen, wenn nur mal ein Knick im Papier ist.

 

  1. Software

Eine gute Software spart Zeit und Nerven. Ich nutze in meiner Kanzlei mit Sitz in Wiesbaden RA-Micro . In der e-Akte werden alle ein- und ausgehenden Schreiben nebst Anlagen archiviert. Über die E-Akte sende ich Abschriften an den Mandanten (rechte Maustaste auf die Datei)

Da ich Outlook einfach nicht mag, nutze ich in der E-Akte von RA Micro die Funktion E-Brief um Textdokumente zu senden. E-Mails schreibe ich mittels Google Mail. Google Mail gefällt mir, da ich über Googlemail im Webbrowser auch meine Kanzlei E-Mail meiner eigenen Internetadresse abfragen und über diese senden kann.  Ich nutze also für die Kanzlei eine Mailadresse mit einer eigenen Domain und sende über diese eigene Domain mit googlemail. Nachdem die Rechtsanwaltskammer Zweibrücken ebenfalls eine Googlemail Adresse nutzt, (siehe Stellenmarkt) dürfte dem nichts entgegen stehen.

Daneben werden noch spezielle Softwareprogramme für Verbraucherinsolvenzen (Inso Manager) und Betreuungen (bt-professional) genutzt.

Da ich Outlook nicht mag, nutze ich den Google Kalender als Terminplaner. Dieser synchronisiert sich ohne das ich etwas einstellen oder starten müsste mit meinem Mobiltelefon (iPhone), meinem iPad und meinen Apple Computern zu Hause. Ebenfalls synchronisiere ich diesen mit dem RA Micro + Kalender. Diesen finde ich toll übersichtlich.Ich finde es praktisch, mehrere Kalender zu dort anlegen zu können. Einen für das Büro, einen für privat und einen für die Termine im Sportverein. Auf meinem Mobiltelefon lasse ich mir alle Kalender in einer Kalender App anzeigen. Dies ist bei mir „easy Kalender“ auf dem iphone.

Zusätzlich nutze ich noch einen Papierkalender für die Wiedervorlagen, indem ich zusätzlich nochmals die Termine eintrage.

Für meine Buchhaltung rufe ich die Umsätze online per RA Micro ab und buche 2x pro Woche in RA Micro. Zusätzlich frage ich die Umsätze noch in Star Money Business ab. Über Star Money überweise ich auch Gelder. Die Buchhaltung wird 1x pro Monat per Mail an meinen Steuerberater übersandt, der zusätzlich auch per Mail die Kontoauszüge und Belege erhält. Während ich als Rechtsanwalt in Wiesbaden sitze, hat der Steuerberater meines Vertrauens seinen Sitz in Dresden. Dank Internet ist dies kein Problem.

 

  1. Aktenführung

Wiedervorlagen werden im Papierkalender eingetragen. Ich finde dies übersichtlicher und praktischer als mit dem RA Micro Kalender. Das Datum der Wiedervorlage kommt in der Akte noch auf das Aktenvorblatt. Außerdem wird die Akte mit einem Clip farblich mit dem Wiedervorlagemonat gekennzeichnet. Am Monatsende öffnet man die Aktenschubladen und schaut, dass von der Farbe des aktuellen Monats keine Akte mehr im Schrank hängt. So wird keine Akte für längere Zeit vergessen. Die farbliche Aktenkennzeichnung macht meine Aushilfe.

 

8.Sicherheit

Vorgeschriebene Dinge wie Feuerlöscher, Erste Hilfe Kasten etc. sind in meiner Kanzlei mit Sitz in Wiesbaden selbstverständlich. Für mich als Rechtsanwalt ist eine professionelle Alarmanlage mit Außen und Innensirene, Bewegungsmeldern, zeitgesteuerte Zugangsberechtigungen uvm. wichtig. Auch wenn solch eine Anlage in einer kleinen Kanzlei vielleicht 4.000,00 Euro kostet, so ist dies doch ein Klacks im Gegensatz zu dem Schaden, den ein Einbruch verursachen kann. In eine nicht gesicherte Kanzlei wird es irgendwann zumindest einen Einbruchsversuch geben.

 

  1. Mitarbeiter

Als kleine Kanzlei mit Kanzleisitz in Wiesbaden und rund 300 Akten im Jahr komme ich ohne feste Mitarbeiter aus. Lediglich Dinge wie Abschriften, Postausgang, Ablage und in die Akten heften,Wiedervorlagen heraussuchen usw. werden von einer freiberuflichen Aushilfe in ca. 3-4 Stunden pro Woche erledigt.

Diktate werden mit einem Philips Diktiergerät digital aufgezeichnet, per Mail versandt und von einer externen freiberuflichen Rechtsanwaltsfachangestellten getippt und mir als Word Dokument zurückgesandt. Kleine Diktate erledige ich mit Dragon Dictate in der billigsten Version mit einem guten Diktiermikrofon.

Ebenso werden Anrufe bei Abwesenheit von einem Call Center entgegen genommen. Ich gebe im einem Onlineformular nur meinen Abwesenheitsgrund ein und bekomme per e-mail und SMS die Anruferdaten und den Anrufgrund. Scherzanrufe werden mir nicht berechnet und ich werde über Anrufer die einfach auflegen auch nicht informiert. Ich kann dies nur im Web bei Abfrage des Anrufverlaufs erkennen.

 

  1. Aktenbearbeitung.

2015 habe ich angefangen, alle eingehende Post, sowie von Mandanten überreichte Unterlagen in der E-Akte einzuscannen. Ich kann daher direkt Anlagen zu Klage ausdrucken, Abschriften als E-Brief an Mandanten senden oder eingehende Anrufe beantworten, ohne zum Aktenschrank laufen zu müssen um die Papierakte zu holen, die sich zusätzlich zur Sicherheit führe.

 

11. Aktenarchivierung

Bei Aktenablage werden die Akten nur noch elektronisch abgelegt. Aus den Akten entnehme ich Titel und Originale des Mandanten. Der Rest an Papier kommt in den Aktenvernichter. Durch die E-Akte habe ich Zugriff auf alle archivierten Akten nebst Anlagen, so dass ich nicht mehr im Keller nach Akten suchen muss.

 

12. Heimarbeitsplatz

Die Lösung von RA Micro gefällt mir nicht. Ich habe zu Hause und im Büro eine schnelle VDSL 50 Verbindung und nutze Team Viewer um meinen PC im Büro von zu Hause aus fernzusteuern. So kann ich von zu Hause mir die E-Akten anschauen, Schriftsätze tippen und Schreiben ausdrucken, die ich am nächsten Tag im Büro versende. Eilige Schreiben drucke ich an einen Faxdrucker und versende Sie per Fax sofort.

 

Wenn ich mir selbst mein Konzept betrachte stelle ich fest, dass ich versucht habe, alles doppelt zu haben, ohne dass ich hierfür wesentlich mehr Zeit investieren muss. Klar könnte ich Kontoauszüge auch in RA-Micro anschauen. Aber mir gefällt Star Money besser, da ich dort alle Konten ( also auch Privatkonten) mit einem Programm anschauen kann. Ich mache also einen Kontenrundruf mit Starmoney und mit RA Micro und buche RA-Micro.

Ich frage alle Mails in Googlemail ab, also auch meine privaten. Zusätzlich frage ich die geschäftlichen Mails auch in RA Micro ab um diese zur E-Akte zu speichern. Ich habe die Daten mehrfach gespeichtert, habe 3 Geräte zum drucken, 2 zum faxen und scannen.  Alles damit ich mich bei einem Ausfall nicht mit dem Ausfall beschäftigen muss, sondern zunächst meine Akten fertig bearbeiten kann. Ein EDV Problem wird dann bearbeitet, wenn Zeit hierfür ist.

 

13. Kanzleieinrichtung

Die Kanzleieinrichtung kommt bei den Mandanten sehr gut an. Ich bin oft positiv auf die schöne Atmosphäre angesprochen worden. Diese ist nicht so steril.

Kanzlei virtuell besuchen ( etwas älter)

 

Etwaige Tippfehler bitte ich ebenso zu entschuldigen wie bestimmte Wiederholungen (Wiesbaden) , die sich positiv im Google Rang bemerkbar machen und darum hier enthalten sind.

 

Kontakt:

Rechtsanwalt Hans-J. Salzbrunn

info at rechtsanwalt-salzbrunn.de

 

BeA Mein Installationsweg zum besonderen elektronischem Anwaltspostfach als Hilfe und Anleitung

Abenteuer beA – Mein Weg als Anleitung für die Installation des beA

Mit etlichen Hürden habe ich es inzwischen geschafft und habe das besondere elektronische Anwaltspostfach beA. Hier meine Installationsanleitung wie ich es geschafft habe.

 

1. Signaturkarte für das beA bestellen

Zunächst einmal bestellte ich bei der Bundesnotarkammer auf der Bestellseite der Bundesnotarkammer (Link) eine “beA Karte Signatur”.

Hierfür musste ich mich mit einer E-Mail Adresse registrieren. Diese Registrierung musste durch click auf einen an diese E-Mail Adresse gesandten Bestätigungslink verifiziert werden.

Einen Kartenleser Reiner SCT hatte ich bereits für meine HBCI Überweisungen mit Starmoney. Hier habe ich auch bereits den Treiber installiert. Treiber für Reiner Lesegeräte finden sich auf der Herstellerseite.

 

2. Bestellbestätigung

Nach Bestellung erhielt ich eine Bestellbestätigung mit dem Betreff “Antrag auf Dienstleistungen der Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer” per Mail. Ebenso erhielt sich eine Bestätigung für den Auftrag zur Erstellung eines signaturrechtlichen Zertifikates.

 

3. Versand und Bestätigung des Erhaltes der beA Karte

Kurze Zeit spät erhielt ich per E-Mail eine Versandbestätigung mit der Bitte den Erhalt der Karte durch drücken auf einen E-Mail Link zu bestätigen.

 

4. PIN Brief

Nach Bestätigung des Erhaltes der Karte wurde ein Brief mit einer persönlichen PIN Nummer per Post an mich versandt.

 

5. Bestätigung meiner Identität

Ich weiß nicht mehr wie – vermutlich mit dem PIN Brief erhielt ich ein mehrseitiges Schreiben mit dem ich zu einem Notar gehen musste, der meine Unterschrift bestätigt und mitsamt einer Kopie meines Personalausweises dieses Schreiben an die Bundesnotarkammer sandte.

 

6. E-Mail Bestätigung der Bundesnotarkammer

Es kam sodann eine E-Mail mit folgendem Inhalt:

Sie haben mindestens eine beA-Karte Signatur bestellt und auch bereits den erforderlichen signaturrechtlichen Antrag gestellt und sich identifizieren lassen. Ihr signaturrechtlicher Antrag wurde nunmehr erfolgreich geprüft. Sie können jetzt Ihr qualifiziertes Zertifikat für Ihre Karte mit der Kartennummer ……… unter folgendem Link herunter- und damit auf Ihre beA-Karte aufladen:

https://bea.bnotk.de/bestellung/index.html#/certificates

Dort finden Sie auch eine Anleitung für dieses Aufladeverfahren, durch das Sie allerdings auch das Programm selbst führt. Nachdem Sie das qualifizierte Zertifikat erfolgreich auf Ihre beA-Karte aufgeladen haben, können Sie mit Ihrer beA-Karte Signatur qualifizierte elektronische Signaturen erstellen.

 

7. Installation

Mit klicken auf den Link passierte natürlich erst einmal gar nichts, außer das eine Datei heruntergeladen wurde. Hier muss auf einem PC vorher Java installiert sein, so dass die Datei direkt mit Java geöffnet werden kann. Diese Datei startet das Programm zum aufladen des Zertifikates und zum ändern der PIN. Ich habe es erst später probiert. Also wäre als nächstes Java zu installieren. Hier ein Link 

Für Mac OS ist  es erforderlich, das Development Kit in der aktuellsten Version (http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/downloads/jdk8-downloads-2133151.html) zu installieren.

Ich habe mich zunächst mit nicht signierten Nachrichten und dem Posteingang beschäftigt:

Nach einigem Suchen fand ich sodann die Information, dass ich ein Programm namens beA client security installieren muss.

Das Programm findet sich auf der beA Seite unten als Download link.

Hier der Link für Windows: beA client security Windows

Hier der Link für Mac OS: beA client security Mac

Ebenso gibt es noch einen Linux Link

 

8. Installation und Windows Neustart

Wichtig, nach der Installation ist der PC neu zu starten. Sonst meldet er als Fehler, dass er den beA client security nicht findet. Läuft der beA client, kann ich per RA Micro nicht über HBCI Kontoauszüge holen, da der Client den Kartenleser blockiert. Es muss erst der Client beendet werden.

 

9. Anmelden und Erstregistrierung

Wenn der Kartenleser angeschlossen und eingerichtet ist, beA Karte und Pin zur Hand sind, startet die Erstregistrierung gemäß der Anleitung der beA gemäß der pdf Hilfe

Download pdf über die Registrierung

Das ganze wird über die Seite Start beA Postfach aufgerufen:

Seite Start beA Postfach

 

Hiernach konnte ich mich nach zweimaliger PIN Eingabe tatsächlich einloggen und fand dort mehrere Kostenrechnungen des Amtsgerichtes Wiesbaden, die ich zwischenzeitlich auf per Mail erhalten hatte.

 

10. Wichtig Ausnahme für Pop up blocker erstellen

Wenn ich auf diese Mail per doppelklick gehe, passiert nichts. Ich kann allerdings auf “Öffnen” gehen. Bei mir in Google Chrome kam sodann ganz oben rechts die Anzeige, dass ein pop up Windows blockiert wurde. Ich habe dort drauf geklickt und eine Ausnahme für alle Seiten des beA erstellt. Sodann öffnete er die Mail und ich konnte ein Schreiben als pdf downloaden.

 

11. Nachrichten senden

Wenn ich auf Nachrichten senden gehe, kann ich eine Suche unter allen registrierten Kollegen starten und dort auch eine Testnachricht versenden. Dies probierte ich sofort mit einem geschätzten Kollegen, der mir den Erhalt bestätigte.

 

12. Signatur auf die Karte laden

Zunächst einmal ist Java auf dem PC bzw. ein Development Kit bei Mac OS zu installieren (siehe oben).

Sodann lädt man die in der E-Mail erhaltene Java Datei herunter

https://bea.bnotk.de/bestellung/index.html#/certificates

und loggt sich mit der zuvor vergebenen PIN in sein Konto ein.

Dort kann man sein Zertifikat herunterladen.

Ebenso findet man dort den Link, um die Signaturanwendungskomponente herunterzuladen und zu starten.

Mit dieser lädt man sein zuvor heruntergeladenenes Zertifikat auf seine Karte.

Hiernach funktionierte das beA zunächst nicht. Fehlermeldung: “Es wurde kein geeigneter Sicherheits Token gefunden”. Nach einem PC Neustart ging es dann.

Inzwischen habe ich herausgefunden, dass jedesmal wenn das Java Programm für die PIN Änderung gestartet wurde, das beA erst nach Neustart des Clients funktioniert.

13. Gerichtspost erhalten

Ich habe an verschiedene Gerichte eine einfache Nachricht geschrieben, dass ich empfangsbereit bin. Von Seiten des Arbeitsgerichtes kam eine telefonisch Nachfrage, da im Betreff einer Nachricht gemäß Anleitung angegeben sein muss: Zivil, oder Straf, oder Staatsanwaltschaft. Von Arbeitsgericht stand dort nichts. Ich habe daher einfach einmal Zivil angegeben. Richtig wäre gewesen, dort Arbeit anzugeben. Aber sonst wäre meine einfach Nachricht ausreichend. Jetzt warte ich auf die erste Gerichtspost.

 

 

Monitor für effektives Arbeiten in RA-Micro

RA-Micro bietet die Möglichkeit der elektronischen Akte mit der man jederzeit direkten Zugriff auf die gesamte Akte hat. Eine tolle Sache um schnell Eingangspost zu beantworten ohne extra die Papierakte aus dem Aktenschrank heraus zu suchen.

Allerdings reichte mir mein 27 Zoll Monitor nicht aus, um 3 Fenster nebeneinander anordnen zu können, ohne das es zu Überlappungen kommt. Es ist einfach nervig wenn sich ständig irgendwelche Fenster verdecken.

Was ich mir wünschte war eine Lösung wie mit mehreren Monitoren. Einer für das RA Micro Menü, einer für die E-Akte und einer für Word.

Bei meiner Suche stieß ich auf den LG 34 UC 88 B Monitor mit 34 Zoll im 21:9 Format.  LG bietet als einziger Hersteller eine Software an, dies es erlaubt den Monitor in unabhängige Bereich aufzuteilen.

Mögliche Bildschirmaufteilung

Mögliche Bildschirmaufteilung

Ich habe den Modus 3 Bilder symetrisch gewählt. Die Größen der einzelnen Bereiche lassen sich einfach mit der Maus anpassen. Jeder Bereich verhält sich wie ein Monitor einer Multimonitor Lösung.

In das rechte Fenster habe ich sodann mit der Maus das RA Micro Menü geschoben und die Größe angepasst. Nach Start der E-Akte habe ich diese in das mittlere Fenster geschoben und Word in das rechte Fenster.  Alle drei Anwendungen laufen in ihrem jeweiligen Fenster quasi im Vollbild.

Mein Arbeitsbildschirm

Mein Arbeitsbildschirm

Beende ich die Akte oder Word, wird diese beim nächsten Start automatisch wieder im jeweiligen Fenster geöffnet. Die LG Software speichert also, welche Programm in welchem Fenster geöffnet wird. Dies funktioniert auch mit dem Aktenkontofenster, nicht aber mit dem Foko Fenster. Ich weiß nicht warum.

Auch mit anderen Programmen wie dem Chromebrowser etc. läuft dies sehr gut. Einzig Starmoney Business öffnet sich als Fenster im jeweiligen Bereich.

Eine derartige Software zur Aufteilung des Bildschirmes gibt es nur für LG Monitore. Andere Herstellen bieten nur ein Bild in Bild, bei dem 2 Computer an einen Monitor angeschlossen werden.

Kollegen die nur ebenfalls überlegen einen LG Monitor zu kaufen, sollten aufpassen, nicht die günstigen Gaming Bildschirme mit lediglich 2560 x 1080 als Auflösung zu kaufen.

 

 

 

Warum zu einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Wiesbaden

Ihre Kanzlei in Sachen Arbeitsrecht in Wiesbaden Schierstein

Der Kündigungsschutz in Deutschland ist zwar sehr stark, aber durch eine fehlende einheitliche Regelung, die sich auf ein einziges Gesetzbuch bezieht, sehr unübersichtlich. Denn die Grundlagen im Arbeitsrecht bilden unter anderem viele kleine Regelungen, die überwiegend aus Rechtssprechungen bestehen. Um hier den Überblick zu bewahren, muss man auf dem aktuellsten Stand sein, weshalb in den meisten Fällen der Zuzug eines Anwaltes wie z.B. Rechtsanwalt Hans-J. Salzbrunn in Wiesbaden ratsam ist.

Sollte eine einvernehmliche Auflösung eines Arbeitsverhältnisses nicht möglich sein oder nicht möglich scheinen, stehe ich Ihnen als Rechtsanwalt mit Spezialisierung auf Arbeitsrecht gerne zur Verfügung. Ob Sie nun Arbeitnehmer oder Arbeitgeber sind – kontaktieren Sie mich unverbindlich in meiner Kanzlei in Wiesbaden Schierstein.

 

Erfahrung als Rechtsanwalt im Arbeitsrecht

Mit meiner 19-jährigen Erfahrung als Anwalt stütze ich mich auf die aktuelle Gesetzeslage und suche für Sie nach dem sinnigsten Weg, Ihre Interessen im Arbeitsrecht zu vertreten. Gesetzliche Grundlagen hierfür bilden unter anderem das BGB (Bürgerliche Gesetzbuch) und das BUrlG (Bundesurlaubsgesetz) sowie das KSchG (Kündigungsschutzgesetz).

Besonders wichtig nach dem Erhalt einer Kündigung oder einer Abmahnung ist das rechtzeitige und fristgerechte Agieren.

Die wichtigsten Fristen im Arbeitsrecht sind

– die dreiwöchige Klagefrist im Rahmen der Kündigungsschutzklage,
– die einwöchige Zurückweisungsfrist gem. § 174 BGB nach Erhalt einer Kündigung,
– die (tarif-)vertraglichen Abschlussfristen sowie
– die allgemeine Frist bei der Arbeitssuchendmeldung.

Zögern Sie nicht, mich als Rechtsanwalt in Wiesbaden direkt und unverbindlich in meiner Kanzlei in Wiesbaden Schierstein zu kontaktieren.

Rechtsanwalt Hans-J. Salzbrunn
Alfred-Schumann-Str. 6
65201 Wiesbaden
Tel.: 0611 20 599 569
info@rechtsanwalt-salzbrunn.de

Werbemaßnahmen einer Kanzlei

Im Laufe der letzten Jahre hat sich das Bewusstsein der Mandanten gegenüber Ihrem Rechtsanwalt gewandelt. Während es früher meist den einen “Hausanwalt” gab, machen sich Mandanten immer mehr bewusst, dass es den Anwalt, der alle Rechtsgebiete gleichermaßen tiefgehend beherrscht, nicht gibt. Entsprechend suchen sich diese für Ihren jeweiligen Fall den passenden Anwalt. Dies geschieht immer häufiger mittels Internet als durch persönliche Empfehlungen.

Werbemaßnahmen müssen daher darauf abzielen, dass ein Mandant erkennt, auf welchem Gebiet ein Rechtsanwalt tatsächlich tätig und spezialisiert ist. Hier bietet sich eine eigene Homepage mit einer guter Auffindbarkeit in Google an.

Um diese gute Auffindbarkeit zu erreichen, gibt es viele Werbeunternehmen die einen Top Platz in google durch bestimmte überteuerte Maßnahmen versprechen. Derartige Versprechen erweisen sich aber meist als Luft. So hat die Integration von Google Streetview keine bessere Listung meiner Homepage in den Google Suchergebnissen als Rechtsanwalt in Wiesbaden nach sich gezogen.

Schön aussehen tut dies allerdings schon.

Rechtsanwaltskanzlei Hans-J. Salzbrunn

Elektronische Akte oder Papierakte ?

Viele Kollegen stehen vor der Entscheidung, ob Sie von einer Papierakte auf eine elektronische Akte umstellen sollen.

Die Vorteile der elektronischen Akte sind klar:

  • Schnelle Bearbeitung von telefonischen Anfragen, ohne zum Aktenschrank zu laufen
  • Immer eine aktuelle Akte sofort verfügbar
  • Wenig Papiergewicht im Termin
  • Aufgrund des Inhaltsverzeichnisses kann im Termin ein Schriftsatz sofort ohne Aktenblättern gefunden werden
  • Platzsparende Archivierung und schnelle Reaktivierung. Es muß nicht die Akte aus dem Lager gesucht werden.
  • Backup der gesamten Akte an einem physikalisch anderem Ort problemlos möglich. Im Falle von Feuer gehen keine Daten verloren.
  • Bei Anfertigung von Schriftsätzen, werden Anlagen einfach ausgedruckt und müssen nicht mühsam in der Akte zusammengesucht und heraus kopiert werden.

Die Vorteile der Papierakte sind ebenfalls nicht von der Hand zu weisen:

  • Keine Abhängigkeit von elektronischen Geräten
  • Beim anfertigen komplizierter Schriftsätze ist eine aufgeschlagene Akte mit Blättern übersichtlicher als eine elektronische Akte in einem Fenster auf dem Monitor (Ansichtssache)
  • Bei Gericht einzureichende Schreiben sind in der Akte und nicht gesondert in einer Mappe.
  • Kein Risiko das einmal ein Schriftsatz unvollständig eingescannt wurde (z.B ohne Rückseite)
  • Gerichtliche Beschlüsse sind in der Akte und nicht in einem gesonderten Titelordner.

 

Ich für mich habe entschieden, dass ich auf BEIDE Vorteile nicht verzichten möchte. Ich werde weiterhin doppelgleisig fahren und neben der elektronischen auch eine Papier Akte führen. Im Falle der Aktenablage kommen Titel und Vollstreckungsunterlagen in einen gesonderten Ordner und die Papierakte wird vernichtet. Die Mehrarbeit in Form von einheften von Schriftsätzen in die Akte und Akten vernichten bei Aktenablage kann von jeder Aushilfe kostengünstig durchgeführt werden. Die Vorteile der elektronischen Akte sind dermaßen groß, dass ich keinesfalls darauf verzichten möchte. Gleichzeitig finde ich die Papierakte dermaßen sicher, dass ich auch hierauf nicht verzichten möchte. So ist es bereits einmal vorgekommen, dass aus Versehen vergessen wurde, Vorder- und Rückseite eines Schriftsatzes einzuscannen. Kein Problem, wenn das Original in Papierform noch vorhanden ist.

 

 

 

 

Lohnt es sich noch als Einzelanwalt tätig zu sein? Gewinnmarge durch eff. Management

Diese Frage ob sich die Gründung oder der Betrieb einer Einzelkanzlei noch lohnt, hängt selbstverständlich in der Hauptsache von den individuellen Gegebenheiten und Ansprüchen ab.

 

Die Umsätze des Einzelanwalts

Meine Kanzlei liegt in einem Vorort von Wiesbaden. 18 % meiner Mandanten kommen aus dem Postleitzahlenbereich meines Kanzleisitzes. Insofern halte ich den Sitz der Kanzlei für nicht so wichtig. Wichtig ist eher eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sowie Parkmöglichkeiten.

Ca. 40 % meiner Mandanten sind Weiterempfehlungen und ca weitere 40 % kommen über meine Homepage und Internetwerbung zu mir.

 

Umsatzrendite

Der Maßstab der Produktivität einer Kanzlei ist die Umsatzrendite, die stark abhängig von der Kanzleigröße ist. Laut der Legal Tribune Online erwirtschaftete eine Einzelkanzlei in West-Deutschland im Jahre 2010 im Durchschnitt 133.000 € Nettoumsatz mit einem Jahresüberschuss (Gewinn) in Höhe von 57.000 €. Dies ergäbe eine Umsatzrendite von 42,8 %.

Durch eine effektive Kanzleiorganisation ohne fest angestelltes Personal und Auslagerung verschiedener Arbeiten auf externe Dienstleister erwirtschafte ich mit rein anwaltlicher Tätigkeit eine Umsatzrendite zwischen 50 und 54 %. Im Jahresdurchschnitt hatte ich 51,4 %. Rechne ich noch Umsätze als Betreuer hinzu komme ich auf rund 60 %, wobei ich häufig Geld in neue EDV investiere.

 

Anzahl der Akten

Gerade als Einzelanwalt halte ich es für wichtig, nur die Mandate anzunehmen, in denen man sich gut auskennt und die mit angemessenem Aufwand bearbeitet werden können. Meine wöchentliche Arbeitszeit schwankt je nach Jahreszeit zwischen 35 und 45 Stunden pro Woche. Um meine Mandanten zufrieden zu stellen und weiterempfohlen zu werden, lehne ich viele Anfragen ab, die nicht die von mir bearbeiteten Rechtsgebiete betreffen und empfehle ggf. andere Kollegen. Meine Mandanten wissen es zu schätzen, dass ich offen sage, in welchen Rechtsgebieten ich wirklich gut bin und nur diese Gebiete auch bearbeite.

Durch effektive Organisation der Kanzlei und Beschränkung der Mandate auf bestimmte Rechtsgebiete, kann ich problemlos 240 Akten oder mehr im Jahr alleine bearbeiten, ohne das ich Nacht- oder Wochenendschichten einlegen muss.

 

 Fazit

Aus den oben genannten Zahlen mag sich jeder selbst überlegen, ob sich für ihn die Gründung oder der Betrieb einer Einzelkanzlei lohnt.

Vorteil ist sicherlich das Wissen alleine für alles verantwortlich zu sein und für sich und nicht für andere Kollegen mitzuarbeiten. Nachteil ist die fehlende Möglichkeit einmal für längere Zeit in der Urlaub zu fahren.  Für mich überwiegen die Vorteile. Für andere mag dies anders aussehen.

App Empfehlungen für Rechtsanwälte

Es gibt tatsächlich nur wenige Apps, die ich wirklich täglich nutze. Diese möchte ich hier einmal kurz vorstellen.

 

Kalender

Der RA-Micro + Kalender ist auf dem PC ein wirklich super übersichtlicher Kalender. Ich kann hier farblich gekennzeichnet meine Kanzleitermine, sowie meine privaten Termine aus meinen Google Kalendern, übersichtlich darstellen.

Genau so etwas wünschte ich mir für das iPhone. Der Standard Kalender von Apple oder auch der RA Micro Kalender gefallen mir hierbei nicht so gut.

Hier ein Vergleich:

 

Der Easy Kalender aus dem App Store:

Rot ein Kanzleitermin, blau ein Vereinstermin.

Easy Kalender

 

Der RA Micro Kalender:

RA Micro Kalender

 

Damit sich der RA Micro Kalender mit Google Kalendern synchronisiert, muss dies im RA Micro Kalender eingestellt werden.

Synchroisation

 

 

RVG Pro

Nachdem ich verschiedene RVG Rechner getestet habe, nutze ich auf dem iPhone den RVG Pro Rechner, da dieser am schnellsten bedient werden kann. Durch wischen wechselt man den Gegenstandswert und die einzelnen Gebühren. Ich nutze diese auch gerne bei Mandantengesprächen.

RVG Pro

 

Schreibt mir gerne in die Kommentare, welche Software ihr nutzt.

RA-Micro beschleunigen – Tipps

RA-Micro ist von seiner Funktionsvielfalt ein tolles Programm. Leider läuft es teilweise etwas langsam. Hier ein paar Ideen zur Beschleunigung. Über neue Vorschläge und Ideen bin ich dankbar. Postet Eure Vorschläge doch bitte als Kommentar.

1. Gute Hardware für RA-Micro

Ich nutze die normale RA-Micro Version ohne mysql Datenbank. RA Micro arbeitet mit Access Datenbanken, die auf den Server liegen und über das Netzwerk an den Arbeitsplatzrechner übertragen und dort entpackt und verarbeitet werden. Dies ist ein Ansatzpunkt zur Beschleunigung.

Meine E-Akten Datenbankdatei hat ca. 75 mb. Mit einem 100 mbit Netzwerk dauert die Übertragung auf den Arbeitsplatz PC ein paar Sekunden. Eine Investition in ein 1000 mbit Netzwerk hat fühlbar allerdings nicht viel gebracht. Vermutlich deshalb, da die Zugriffszeiten auf den Server ebenfalls zu eine spürbare Rolle spielen.

Viel schneller wurde es durch die Anschaffung eines neuen PC mit Intel i3 4170 Prozessor und einer SSD Festplatte. Das E-Akten Programm öffnet sich wesentlich schneller. Aktuell in 9,5 Sekunden. Die einzelne Akte ist praktisch sofort offen.

 

2. Softwareeinstellungen in RA Micro

In RA-Micro gibt es ein paar Tools, die man ab und zu laufen lassen sollte.

E-Akte: Dort in den Einstellungen verbergen lassen sich verschiedene Wartungsprogramme . Dies hilft um Dokumente in der E-Akte schneller anzeigen zu lassen.

Adressfenster: Hier gibt es bei Extras die Möglichkeit die Namenslisten zu reorganisieren. Dies hilft z.B bei Fehlern in der Namenssuche.

Finanzbuchhaltung: Hier lassen sich unter Einstellungen alte Jahrgänge der eingelesen Kontoauszüge löschen.

 

3. Sonstige Ideen um die Datenbanken in RA-Micro zu verkleinern

Prüfung der Aktenablage. Alte Akten sollten auch die RA Micro abgelegt sein. Durch Fehler im Sekretariat kann es vorkommen, dass eine Reihe von Akten zwar physisch abgelegt sind, dies aber vergessen wurde auch in RA-Micro durchzuführen.

Löschen alter Briefdateien, Druckdateien, E-Post. Hier kann sich im Laufe der Jahre einiges ansammeln.

 

Für weitere Ideen und Vorschläge bin ich dankbar.

 

 

Mit dem iPad in einem Gerichtstermin

Wie in meinen vergangenen Blogbeiträgen geschildert, führe ich alle meine Anwaltsakten (auch) komplett digital.

 

Terminsvorbereitung

 

Nachdem es anfangs Schwierigkeiten mit der Übertragung der Akten auf das iPad gab, funktioniert es nach dem letzten RA Micro Update super. Wenn ich eine Akte übertrage, so wird diese mit dem aktuellen Aktenbestand übertragen. Zum Test habe ich heute vormittag eine neue Akte angelegt, diese 1 Stunde später über das iPad angefordert und die Akte 10 min später auf dem iPad per Mail erhalten. Ich kann also egal wo ich mich befinde, jederzeit eine Akte über das iPad anfordern. Wie lange die Lieferung dauert hängt davon ab, in welchem Abstand die E-Mails synchronisiert werden.

Im Termin

Im Termin habe ich eine DIN A5 Konferenzmappe mit Notizblock und mein iPad Mini 4. Nach mehreren Gerichtstermin bin ich schlicht begeistert. Es ist möglich, wie in der Papierakte durch die Akte zu scrollen, aber auch sich ein Inhaltsverzeichnis anzeigen zu lassen, dass dem Inhaltsverzeichnis der RA-Micro E-Akte entspricht.

E-Akte Inhaltsverzeichnis. Hier eine Demoakte in der alten App auf meinem Mobiltelefon

E-Akte Inhaltsverzeichnis. Hier eine Demo-Akte in der alten App auf meinem Mobiltelefon

Oben ist das Inhaltsverzeichnis einer RA-Micro Demo Akte in der alten Mobiltelefon App. In der RA-Micro go App sieht dies aber genauso gleich aus.

Und dieses Inhaltsverzeichnis ist eine wunderbare Sache. Das Gericht sagt beispielsweise “Im Schriftsatz vom 25.10 haben Sie geschrieben……..” und ich habe sofort mit einem Druck genau diesen Schriftsatz ohne das ich in der Akte blättern muss. Aktenblättern und suchen im Termin gehören damit der Vergangenheit an. Einfach wunderbar.

Von Mandanten wurde dies bislang kommentarlos mit neugierigen Blicken zur Kenntnis genommen.