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Werbemaßnahmen einer Kanzlei

Im Laufe der letzten Jahre hat sich das Bewusstsein der Mandanten gegenüber Ihrem Rechtsanwalt gewandelt. Während es früher meist den einen “Hausanwalt” gab, machen sich Mandanten immer mehr bewusst, dass es den Anwalt, der alle Rechtsgebiete gleichermaßen tiefgehend beherrscht, nicht gibt. Entsprechend suchen sich diese für Ihren jeweiligen Fall den passenden Anwalt. Dies geschieht immer häufiger mittels Internet als durch persönliche Empfehlungen.

Werbemaßnahmen müssen daher darauf abzielen, dass ein Mandant erkennt, auf welchem Gebiet ein Rechtsanwalt tatsächlich tätig und spezialisiert ist. Hier bietet sich eine eigene Homepage mit einer guter Auffindbarkeit in Google an.

Um diese gute Auffindbarkeit zu erreichen, gibt es viele Werbeunternehmen die einen Top Platz in google durch bestimmte überteuerte Maßnahmen versprechen. Derartige Versprechen erweisen sich aber meist als Luft. So hat die Integration von Google Streetview keine bessere Listung meiner Homepage in den Google Suchergebnissen als Rechtsanwalt in Wiesbaden nach sich gezogen.

Schön aussehen tut dies allerdings schon.

Rechtsanwaltskanzlei Hans-J. Salzbrunn

Die elektronische RA-Micro Kanzlei – Mein Weg als Rechtsanwalt

MEIN UMSTIEG ZUR DIGITALEN RECHTSANWALTSKANZLEI IN WIESBADEN

(Ein Beitrag meines altes Blogs, nochmals überarbeitet)

Langsamer Umstieg zur digitalen Aktenbearbeitung mit RA Micro – Mein Weg

Vor nunmehr 12 Monaten fing ich an, konsequent die gesamte Eingangspost ein zu scannen und zusammen mit aktenbezogenem E-Mail Verkehr in der RA Micro E-Akte zu speichern. Ziel war es, eingehende Telefonate mit Mandanten und gegnerischen Kollegen direkt bearbeiten zu können, ohne erst zum Aktenschrank laufen zu müssen. Ebenso wollte ich als Rechtsanwalt in Wiesbaden bei Aktenablage weniger Papier ablegen und im Falle einer Nachfrage zu einer alten Akte nicht mehr in meinen Keller laufen müssen.

 

Die Handakten des Rechtsanwalts – Rechtliches

Nach § 50 BRAO hat der Rechtsanwalt Handakten für die Dauer von 5 Jahren nach Beendigung des Auftrages aufzubewahren. Diese Verpflichtung erlischt jedoch bereits vorher, wenn der Rechtsanwalt den Auftraggeber auffordert, die Handakten in Empfang zu nehmen und der Auftraggeber nicht binnen 6 Monaten dieser Aufforderung nachgekommen ist.

Unter Handakten im Sinne dieser Bestimmung sind nur die Schriftstücke zu verstehen, die der Rechtsanwalt aus Anlass seiner beruflichen Tätigkeit von dem Auftraggeber oder für ihn erhalten hat, nicht aber der Briefwechsel zwischen dem Rechtsanwalt und seinem Auftraggeber und die Schriftstücke, die dieser bereits in Urschrift oder Abschrift erhalten hat. Entsprechendes gilt, soweit sich der Rechtsanwalt zum Führen von Handakten der elektronischen Datenverarbeitung bedient (§ 50 Abs. 2, 4 und 5 BRAO).

 

Meine Vorgehensweise zum langsamen Umstieg zur elektronischen Aktenführung als Rechtsanwalt:

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